Bau einer Krienser Halszither

 

 

Diese Fotoserie gibt einen Einblick in den Bau einer Krienser Halszither.

 

 

7 Saiten?

 

 

Ein Zupfinstrument in der Schweizer Volksmusik?

 

 

Fangen wir doch von vorne an..

 

Die Zargen werden am heissen Biegeeisen in Form gebogen

 

 

 

Dann für einige Tage in die Form gespannt

 

 

Die Endklötze werden eingeleimt

 

 

Die Zargenverbreiterung wird mit Hilfe von Wäschklammern angeleimt

 

 

Der Zargenkranz wird beidseitig auf die richtige Form gehobelt

 

 

Die Bodenbalken werden auf den Boden aufgeleimt.

 

 

Alle Balken werden mit einem kleinen Handhobel und dem Stecheisen geformt

 

 

Der fertige Boden

 

 

Die Rosettenspäne werden eingelegt

 

 

 

 

 

 

Formen der Deckenbalken

 

 

Decke und Boden werden auf die Zargen aufgeleimt

 

 

Anleimen der Randeinlagen

 

 

Aussägen des Halsrohlings

 

 

Halsfuss aussägen

 

 

Schnitzen des Halsprofils

 

 

Hals und Korpus bereit zum Zusammenbau

 

 

Das Zusammenpassen der Schwalbenschwanz-Verbindung erfordert sehr viel Sorgfalt

 

 

Es muss schlussendlich der Sitz, der Halswinkel und die Ausrichtung in Bezug auf den Steg stimmen.

 

 

 

 

Dann erst wird der Hals eingeleimt

 

 

Einklopfen der Bünde

 

 

Jeder Bund wird von Hand abgelängt, gefeilt und poliert.

 

Bis das Instrument fertig ist bleiben noch einige Arbeiten: Alles sauber schleifen, lackieren, Den Steg aufpassen, Mechanik einpassen etc.

 

 

Kritsch der Blick aber begeistert das Urteil.

Dide Marfurt ist der Käufer dieser Halszither. Wer sich für alte Schweizer Volkslieder in frischem Kleid interessiert, dem sei die aktuelle CD seiner Band  eCHo ans Herz gelegt! Darauf sind unter anderen Walter Lietha, Corinne Curschellas und Christine Lauterburg zu hören.

Geschichtliches zur Halszither vom Spezialisten Marcel Renggli auf seiner homepage

 
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